Evangelische TelefonSeelsorge München

TelefonSeelsorge

Fast jeder hat eine Vorstellung davon, was TelefonSeelsorge ist. Mancher kann sich vorstellen, dass er selbst einmal in eine Lebenssituation geraten könnte, in der er das Angebot der TelefonSeelsorge in Anspruch nehmen würde. Mancher hat die TelefonSeelsorge schon einmal einem Freund oder einer Bekannten empfohlen. Und mancher hat vielleicht selbst schon einmal mit der TelefonSeelsorge gesprochen.


Nicht jedem sind aber vielleicht die folgenden Punkte bekannt:

  • TelefonSeelsorge ist nicht nur für Anrufende mit Suizidgedanken da. Sie wendet sich an jeden Menschen, der seine (großen oder kleinen) Sorgen teilen möchte – egal, ob er nur ein „offenes Ohr“ benötigt, „sein Herz ausschütten“ möchte oder in einer schwierigen Situation eine „zweite Meinung“ benötigt.
  • Gespräche mit der TelefonSeelsorge sind für Ratsuchende absolut kostenfrei (es fallen keine Telefongebühren an), anonym (die Rufnummer wird nicht angezeigt; das Gespräch wird nicht im Einzelverbindungsnachweis der Telefonrechnung aufgeführt) und streng vertraulich.
  • TelefonSeelsorge kann man nicht nur über das Telefon erreichen; seit einigen Jahren ist die Kontaktaufnahme auch über Chat und E-Mail möglich.
  • Das Beratungsangebot der TelefonSeelsorge ersetzt keine Therapie; geboten wird eine zeitlich befristete Begleitung, bezogen auf die aktuelle Situation der Anrufenden. Dabei wird ressourcenorientiert mit Bedacht auf Autonomie und inneres Wachstum der Anrufenden gearbeitet.
  • Träger der TelefonSeelsorge sind die Evangelische Kirche in Deutschland und die Katholische Kirche. Das Angebot der TelefonSeelsorge richtet sich aber an alle Menschen, unabhängig von ihrer Konfession, Religion, Nationalität, Lebensweise und Weltanschauung. Die Gespräche finden auf der Grundlage eines christlich-humanistischen Menschenbildes statt, das die Würde jedes Menschen achtet und jeden Menschen in seiner Eigenart ohne Ausgrenzung wertschätzt.
  • TelefonSeelsorge ist organisiert als „vor Ort“-Angebot von 110 TelefonSeelsorge-Stellen in ganz Deutschland.

Evangelische Telefonseelsorge München

Die Evangelische TelefonSeelsorge München hat 1968 ihren Dienst aufgenommen. Seit 2010 wird auch ChatSeelsorge angeboten, seit 2015 MailSeelsorge. Das Einzugsgebiet der Evangelische TelefonSeelsorge München umfasst über 2 Millionen Menschen im Großraum München (Stadt und Landkreis München; Landkreise Starnberg, Fürstenfeldbruck und Dachau; Teil der Landkreise Freising, Erding, Ebersberg, Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen).

Datenquelle für die Landkreiskarte (unverändert): Bayerische Vermessungsverwaltung - www.geodaten.bayern.de

(unter der  Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz)

Datenquelle für die ONB-Grenzen: Bundesnetzagentur - www.bundesnetzagentur.de

Der Dienst am Telefon wird von ca. 120 ehrenamtlich Mitarbeitenden geleistet, die dafür in einem einjährigen Ausbildungskurs geschult wurden. Gemeinsam tragen sie Sorge dafür, dass das Seelsorge-Telefon an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr erreichbar ist. Die Aus- und Weiterbildung sowie die laufende Betreuung der Ehrenamtlichen und die Organisation der TelefonSeelsorge-Stelle liegt in den Händen von drei hauptamtlich Mitarbeitenden.

Organisatorisch ist die Evangelische TelefonSeelsorge München eine Abteilung des Evangelischen Beratungszentrums München e.V. (ebz), in dem unter einem Dach Schwangerschaftsberatung, Ehe-, Familien- und Lebensberatung, Erziehungsberatung, schulische Beratung und Beratung für Hörbehinderte geboten wird.


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